Corona

Hier finden Sie weitere (teilweise ältere) Infos und Aktionen zur Coronakrise


 Briefkasten-Jungschar

Was ist denn das? Da wir wegen Corona unsere Jungschar (in Ettlenschieß) absagen mussten, haben wir Mitarbeiter uns für eine Alternative entschieden: Wenn die Kinder nicht in die Jungschar gehen dürfen, dann kommt die Jungschar jetzt einfach zu den Kindern. Und so finden die Kids jede Woche einen Brief von uns im Briefkasten- mit einer kleinen Geschichte aus der Bibel, Rätsel, Gebeten und einer Aktion mit entsprechendem Material. So konnten die Kids z.B.

Kressehasen säen

Samen beim Wachsen zuschauen

Raketen basteln

Einen Schatz suchen

Einen Teekuchen backen

Ein Armband knüpfen

 Wir freuen uns aber schon sehr darauf, die Kids dann bald mal wieder in der Jungschar wiederzusehen.

(Sarah Häfele)

 

Ich finde das eine tolle Idee! Vielen Dank für Euer Engagement. (Pfr. Roland Bühler)


 Brief der Landesbischöfe von Baden und Württemberg

Gemeinsamer Brief von Landesbischof Prof. Dr. Jochen Bundschuh (Baden) und Landesbischof Dr. h.c. Frank Otfried Juli zur Wiederaufnahme der Gottesdienste (ab dem 10.05.2020) vom 30.04.2020

 


 Die Bläser halten die Stellung 

Auch wenn in den Kirchen keine Gottesdienste mehr stattfinden dürfen,

so laden doch unsere Posaunenchörler zum Gebet ein und stimmen Klänge der Hoffnung an ...

... sei es am Sonntag Morgen vor der Kirche in Reutti ...

... und Urspring ...

... oder sei es am Sonntag Abend vom Balkon in Ettlenschieß.

Herzlichen Dank und weiter so.

 


  Das Pfarrerteam rund um die Lone 

 Dieses fröhliche Bild wurde während einer Videokonferenz zwischen den drei Pfarrern (Strauß, Bühler, Jäckel), die in den Lonseer Gemeinden Ihren Dienst versehen, aufgenommen. Zum Glück funktionieren noch die digitalen bzw. elektronischen Medien - auch wenn Pfarrer Jäckels Handy gerade am Ende seiner Akkuladung angekommen ist. Wir haben uns abgesprochen, kurze Gottesdienste im Amtsblatt und über YouTube für unser Einzugsgebiet zu veröffentlichen. Wir wollen mit dem Palmsonntag beginnen.

Wir haben nicht nur gegackert, sondern jetzt auch geliefert. Der erste Gottesdienst ist nun online. Das Pfarrerteam hat dazu natürlich die legere Kleidung (s.o.) durch den Talar ersetzt und den geforderten Abstand zueinander hergestellt (s.u.).

Hier der Link:

https://www.youtube.com/channel/UCtRJVClzkAi3rutrxu91HVQ 

 


 

Wort des Landesbischofs Dr. h. c. Frank Otfried July

an die Gemeinden zum Sonntag Okuli, den 15. März 2020

Liebe Gemeinde!
In den Tagen, in denen sich der Coronavirus weiter ausbreitet, hören wir viele Botschaften und Appelle. Worte, die uns zum Handeln auffordern, aber auch unsere Haltung prägen.

Welches Wort kann uns als Christinnen und Christen heute Orientierung geben? Mir steht eine Botschaft des Propheten Jeremia als Leitwort vor Augen: „Suchet der Stadt Bestes und betet für sie!" (Jeremia 29,7). Das heißt: Als Glaubende sind wir in diesen Tagen nicht gleichgültig angesichts dieser Bedrohung. Auch und gerade heute bejahen wir unsere Verantwortung vor Gott und den Menschen!
Für diese Haltung gibt es mutmachende Beispiele. Menschen übernehmen in diesen Tagen für andere Verantwortung und schauen nicht nur auf sich selbst. Als Gemeinschaft in der Landeskirche wollen wir uns dem anschließen:
Wir wollen gemeinsam „der Stadt Bestes suchen“. Von Gottes Zusage getragen, reagieren Christinnen und Christen auf die Herausforderungen ihrer Zeit nicht in ängstlicher Hysterie, vielmehr durch ein besonnenes und beherztes Handeln zugunsten des Wohls aller unserer Nächsten. In Verantwortung füreinander tragen wir das Unsere dazu bei, dass die Ausbreitung des Virus verlangsamt wird. So können insbesondere Ältere und Schwächere vor Ansteckung geschützt und Betroffene auch weiterhin medizinisch versorgt werden.

„Betet für sie“: Wozu wir als Christinnen und Christen jetzt besonders gerufen sind, ist das Gebet: für erkrankte Menschen und ihre Angehörigen, für Pflegekräfte und Ärztinnen und Ärzte, deren Kraft Grenzen hat, für alle, die sich sorgen. Die folgenden Fürbitten stammen aus der Gemeinschaft der lutherischen Kirchen. Wir beten sie im Blick auf Menschen in aller Welt.
Beides gehört zusammen: gut überlegte Maßnahmen in Antwort auf die aktuelle Situation und das Gebet.

„Suchet der Stadt Bestes und betet für sie.“

In diesem Geiste: Gott befohlen!
Ihr
Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July

 


 

Fürbitten des Lutherischen Weltbundes zu Corona

O Gott, unser Heiland, zeige Dein Erbarmen für die ganze Menschheitsfamilie, die gerade in
Aufruhr ist und beladen mit Krankheit und Angst. Höre unser Rufen, o Gott:
G: Höre unser Gebet.
Komm uns zur Hilfe nun, da sich der Coronavirus auf der ganzen Erde ausbreitet. Heile die,
die krank sind, unterstütze und beschütze ihre Familien, Angehörigen und Freunde vor
Ansteckung. Höre unser Rufen, o Gott:
G: Höre unser Gebet.
Schenk uns deinen Geist der Liebe und Besonnenheit, auf dass wir zusammenwirken, um die
Ausbreitung des Virus und seine Wirkungen einzuschränken und zum Erliegen bringen zu
können. Höre unser Rufen, o Gott:
G: Höre unser Gebet.
Mach uns wach, aufmerksam und vorausschauend im Blick auf die Bekämpfung von
Krankheiten überall: die Malaria, das Dengue-Fieber, die HIV-Krankheit und die vielen
anderen Krankheiten, die bei Menschen Leid verursachen und für etliche tödlich enden. Höre
unser Rufen, o Gott:
G: Höre unser Gebet.
Heile unsere Selbstbezogenheit und unsere Gleichgültigkeit, wo wir uns nur dann sorgen,
wenn wir selbst vom Virus oder anderem Leid getroffen sind. Eröffne uns Wege, aus unserer
Zaghaftigkeit und Furcht hinaus, wenn unsere Nächsten für uns unsichtbar werden. Höre
unser Rufen, o Gott:
G: Höre unser Gebet.
Stärke und ermutige die, die im Gesundheitswesen, in Praxen und Krankenhäusern,
Pflegeeinrichtungen und anderen Bereichen der Medizin arbeiten: Pflegende, Fürsorgende,
Ärztinnen und Ärzte, Klinikseelsorgerinnen und -seelsorger, Mitarbeitende in Krankenhäuser –
alle, die sich der Aufgabe widmen, für Kranke und ihre Familien zu sorgen. Höre unser Rufen,
o Gott:
G: Höre unser Gebet.
Inspiriere die Forschenden, die an Impfstoffen, Medikamenten und der Herstellung
medizinischer Ausstattung arbeiten. Gib ihnen Erkenntnisse und Weitblick. Höre unser Rufen,
o Gott:
G: Höre unser Gebet.
Erhalte die Menschen, deren Arbeit und Einkommen durch Schließungen, Quarantänen,
geschlossene Grenzen und andere Einschränkungen bedroht sind. Beschütze alle, die reisen
müssen. Höre unser Rufen, o Gott:
G: Höre unser Gebet.
Leite die politisch Verantwortlichen, dass sie die Wahrheit sagen und danach handeln. Halte
die Ausbreitung von Falschinformation und Gerüchten zurück. Hilf, dass Gerechtigkeit waltet,
sodass allen Menschen auf der Erde Heil und Heilung erfährt. Höre unser Rufen, o Gott:
G: Höre unser Gebet.
Heile unsere Welt. Heile unsere Körper. Stärke unsere Herzen und Sinne. Und in der Mitte des
Aufruhrs gib uns Hoffnung und Frieden. Höre unser Rufen, o Gott:
G: Höre unser Gebet.
In deinen gnädigen Armen halte alle, die gestorben sind und die in dieser Zeit sterben werden.
Tröste ihre Hinterbliebenen, tröste die, die verzweifelt sind. Höre unser Rufen, o Gott:
G: Höre unser Gebet.
Gedenke deiner Familie, der ganzen Menschheit, und deiner ganzen Schöpfung, in deiner
großen Liebe.
G: Amen.