Verabschiedung Bea Bölster

Verabschiedung Bea Bölster

 

Liebe Bea,    im Okt.2017

Vor knapp 10 Jahren, so 8/9 Jahre hast du als Mitarbeiterin der Kinderkirche bei mir angefangen. Soviel ich weiß bez. ich mich erinnern kann, war es ein Krippenspiel und dann danach im Januar warst du Mitarbeiterin. D.H. fast jeden Sonntag bist du um 10 Uhr in der Molke parat gestanden um mit der lebhaften Bande von Kindern über Gott zu reden, Geschichten zu erzählen und kreative Arbeiten zu gestalten. Auch organisierten wir zusammen Ausflüge, Freizeiten in Radelstetten oder einzelne Kinderkirchtage in Ettlenschieß und Reutti.

Bea mit dir zu arbeiten war unkompliziert, du warst immer da, auch spontan, wenn ich mal wieder was vergessen habe wie Nadel und Faden oder ein Messer, Streichhölzer, was zu trinken oder einen Spitzer und Radiergummi. Manchmal fehlte auch ein Körbchen für Brezeln bei unserem Frühstück. Bea meinte kein Problem ich geh kurz zu mir heim…

Du warst mir immer eine sehr große Hilfe. Ich konnte mich auf dich zu 200% verlassen. Wir hatten zusammen sehr viele schöne Augenblicke mit und ohne Kinder. Es gab Mitarbeiter Fortbildungen in Beilstein und sogenannte Landeskonferenzen in unterschiedlichen Städten wie Ulm, Stuttgart, Reutlingen und Ludwigsburg. Aber wir waren auch zusammen bei einem großen Treffen wie der Gesamttagung in Dortmund wo alle Mitarbeiter der Kinderkirche aus ganz Deutschland sich getroffen haben. Zu diesen genannten Veranstaltungen sind wir meistens mit dem Zug unterwegs gewesen und da gibt es ein sehr aufregendes Erlebnis von mir und Bea. Wenn man dann noch rechtzeitig morgens aufsteht, dann bekommt man den Zug dank der anderen Mitarbeiter auch rechtzeitig, da diese schon die Türen vom Zug öffneten und sich so in die Türe hinstellten, dass diese nicht zuging. Wir sind so gerannt was nur die Füße hergaben, aber geschafft, obwohl man am anderen Tag nicht so zeitig im Bett war. Wir hatten immer riesen Spaß gehabt und viel gelacht und natürlich auch manchmal viel Material, Bücher, Geschenke usw. von den Treffen mit nach Hause gebracht.

So und nun stehen wir heute hier, da du eine Entscheidung getroffen hast, bei trotz allem was du mit uns, der Kinderkirche und mir, erlebt hast. Das du dein „Amt“ Mitarbeiterin der Kinderkirche aufgibst. Das finden wir alle sehr sehr schade und sind auch traurig, aber dein Weg führt dich gerade zum Studieren und Arbeiten, was meistens auf das Wochenende fällt. Aber alles hat ein Ende…

Trotzdem ist es total traurig dich nach sooo vielen Jahren gehen zu lassen. Da du für mich eine ganz große Hilfe und Stütze warst. Mit deinen Ideen und deiner Kreativität warst du eine Bereicherung für die Kinder.

Nun möchten wir dir ganz ganz herzlich danken, dass du es so lange mit mir und den Kindern ausgehalten hast. Als Erinnerung haben wir dir ein Album mit vielen aktuellen und nicht so aktuellen Fotos gemacht. Und damit du es in der herbstlichen Jahreszeit etwas gemütlicher hast, gibt es noch ein Licht mit den Fingerabdrücken der Kinder und eine Tasse auf der steht“ Ich gehöre zu Gottes Bodenpersonal“. Nimm dies zu Herzen, denn es ist genau so gemeint.

Wir werden dich an den Sonntagen vermissen, aber wir wünschen dir alles Gute für deinen weiteren Weg. Machs gut!

Melanie Bosch